"Solange es aus unserem Herzen kommt, können wir über alles und jeden schreiben." Elif Shafak
Raum für Gedanken
Es wird gerade wahnsinnig viel geredet und geschrieben in Deutschland. In hoher Frequenz und polarisierender als sonst. Dieses "Wer nicht dafür ist, ist dagegen" – mir erinnerlich aus den Zeiten des Kalten Krieges – steht auch bei den Themen "Flucht" und "Asyl" im Raum. Weiterlesen →
Der kleine Frieden
Der Zahn der Zeit scheint ihnen nichts anhaben zu können. Beide Tänzer sind um die fünfzig und bewältigen den Parcours in der engen Box mühelos. Und ihr Stück "Pandora 88" begeistert auch noch zwölf Jahre nach seiner Premiere die Zuschauer*innen.
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Neue Welten
Manch einer glaubte wahrscheinlich, seinen Augen nicht zu trauen, als er das fünfte Konzert der diesjährigen Potsdamer Vocalise in der Erlöserkirche besuchte. Denn da stand im Allerheiligsten, direkt unter dem goldenen Sternenhimmel der Apsis ein klobiges weißes Zelt.
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Liebe und Vergänglichkeit
Was gibt es Besseres in diesen kriegerischen Zeiten, als sich mit der Liebe zu beschäftigen. Das Wandertheater "Ton und Kirschen" hat dies mit seiner Inszenierung von Shakespeares "Sonetten" getan.
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Der Krieg in uns – Teil 2
Ein Mann spielt: Mit Plüschtiger, Plastiksoldaten, Hubschraubern, Panzern und Flugzeugen. Und eine Barbiepuppe darf auch nicht fehlen. Doch was der Figurenspieler Ariel Doron aus Israel mit ihnen treibt, ist kein Kinderspiel.
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Der Krieg in uns – Teil 1
Israel ist – wie bereits bei den 25. Tanztagen im Sommer – auch der Schwerpunkt vom diesjährigen Unidram-Festival. Das verspricht keine "leichte Kost". Und so brauchte man nach der Eröffnungsaufführung von "Salt oft the Earth" am Dienstagabend viel Zeit, um wieder in seine eigene Mitte zu finden.
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Kopf an Kopf
Wer Kinder oder Enkel hat, weiß es: Es macht einen Riesenspaß, mit ihnen die Welt und ihre Geheimnisse zu entdecken. Das kann man beim gemeinsamen Spielen, in Gesprächen oder beim Vorlesen von Kinderbüchern. Letzteres funktioniert am besten, wenn man die Köpfe eng zusammensteckt und die Lektüre beide fesselt.
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Willkommen auf Deutsch
In dieser Woche habe ich zwei Dokumentarfilme zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland gesehen. Einer heißt "Dunkles Deutschland" und der andere "Willkommen auf Deutsch". Beim ersten fühlte ich mich beklommen und wütend und beim zweiten berührt und ermutigt. Und das kam so.
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Einfach nebeneinander wachsen
Typisch deutsche Kleingartenkultur sieht anders aus. Im Integrationsgarten am Schlaatz wächst Vieles – wie im richtigen Leben auch – einfach nebeneinander: die afrikanische Kalebasse unweit der russischen Birke beispielsweise. Die roten Rosen neben den üppigen Gewürzkräutern und pralle Kürbisse und Tomaten gleich dahinter.
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Blauäugige Utopie
Die Lösung der großen Probleme liegt im Kleinen. Das mag man gern glauben, wenn man Valentin Thurns Film "10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?" gesehen hat.
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