Archiv der Kategorie Performance
Tanz mit dem Objektiv
Kameras sind heutzutage fast überall im öffentlichen Raum präsent. Und auch wir selbst filmen nahezu alles, was wir tun. Dieses Phänomen trieb die junge Circus-Kompanie Hippana.Maleta jetzt in "Inside juggling" auf die Spitze.
The show must go on
Dass sie bereits seit zwanzig Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen, ist den beiden Artistinnen Lotta Paavilainen und Stina Kopra auf den ersten Blick nicht anzusehen. Doch in ihrer sehr humorvollen Erinnerungs-Revue "20 Years Later, Still Here!" wird sehr schnell … Weiterlesen
JETZT!
Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen – diese Erkenntnis des Heraklit stellte sich ganz unwillkürlich ein, wenn man bei Made in Potsdam die Doppelaufführung von "Relationshifts" von Ceren Oran & Moving Borders aus München gesehen hat.
Magic tea time
Abwarten und Tee trinken ist eine beliebte Redewendung. Und sie passt (auch) sehr gut in die Winterzeit. Doch das circensische Duo Rita & Rita, das jetzt den Wintercircus im t‑Werk eröffnete, hat alles andere als Langmut und Geduld.
Drei Tropfen Herzblut
"Verliere nie die Schlüssel" heißt ein neuer poetischer Liederabend von und mit Andrej La- kisov und Larisa T. Papizh. Der in der wohlig warmen Kneipe des Potsdamer Theaterschiffs im November seine Premiere feierte und in die Welt der russischen Seele … Weiterlesen
Kopfkino an!
Mit dichtem Gedränge in der Reithalle, der fabrik und dem Kesselhaus ging der letzte Abend des 30. Unidram-Jubiläumsfestivals (für mich) zu Ende. Und ich konnte dabei Gruppen aus Finnland, Kanada und Belgien erleben, deren künstlerische Handschriften nicht unterschiedlicher hätten sein … Weiterlesen
Alles kippt, alles rutscht …
Sie durften nicht fehlen beim 30. Jubiläum von Unidram: die russischen Theateringenieure von AKHE, die zu den wenigen Konstanten des Potsdamer Festivals zählen und mit dem letzten Teil ihrer Trilogie nach "Demokratie" und "Diktatur" jetzt mit "Utopia" anreisten.
wortlos & klangvoll
Körper, Material, Raum und Klang standen in zwei Inszenierungen des dritten Unidram-Abends im Zentrum. Und: Beim Tanztheater mit Livemusik – ZugZwang von Lauro – und dem Zirzensischen Spaziergang "OI+IO" von Müller & Müller kam man gänzlich ohne Worte ans Ziel.
Requiem für Utøya
Was für ein unter die Haut gehender Abend, was für ein kollektives Gesamtkunstwerk! Fast dreieinhalb Stunden drang am zweiten Unidram-Abend der norwegische Dramatiker und Regisseur Tore Vagn Lid in das nationale Trauma seines Heimatlandes vor.
Nach uns die Sintflut
Dass Unidram in seinem 30. Jahr in Feierlaune ist, war zu erwarten. Und dass die Schweizer Eröffnungsinszenierung "Nach uns die Zukunft" von kraut_produktion dies so schön schräg und gleichzeitig so bitterböse bediente, war mehr als eine dramaturgische Finesse des Jubiläumsfestivals.