Archiv der Kategorie Tanz
A Million Dreams
Die Begeisterung schlug buchstäblich Wellen, als am Samstagabend zum zweiten Mal "Junge Stücke" die Potsdamer fabrik fluteten. Und das im Wortsinn, denn die JugendTanzCompany der fabrik brachte mit "Overflow" das Element Wasser mit seinen vielen verschiedenen Facetten tänzerisch auf die Bühne.
JETZT!
Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen – diese Erkenntnis des Heraklit stellte sich ganz unwillkürlich ein, wenn man bei Made in Potsdam die Doppelaufführung von "Relationshifts" von Ceren Oran & Moving Borders aus München gesehen hat.
Sich berühren lassen
Es fühlte sich fast wie eine vorfristige Bescherung an, als die Tanzkompagnie des Bremer Theaters "Unusual Symptoms" am 20. und 21. Dezember mit "Diamonds" in der fabrik Potsdam zu Gast war.
wortlos & klangvoll
Körper, Material, Raum und Klang standen in zwei Inszenierungen des dritten Unidram-Abends im Zentrum. Und: Beim Tanztheater mit Livemusik – ZugZwang von Lauro – und dem Zirzensischen Spaziergang "OI+IO" von Müller & Müller kam man gänzlich ohne Worte ans Ziel.
Requiem auf ein Moor
Moore sind geheimnisvolle, fast mystische Orte. Und sie sind vom Aussterben bedroht. Denn obwohl sie nur drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, binden sie ungefähr so viel Kohlenstoff wie die gesamte Vegetation der Erde enthält.
Seht her, hier bin ich!
Ein blondierter Typ mit Jeans und Lederjacke und einem roten Blumenhemd lässig um die Hüften geschlungen, empfing am Donnerstagabend die Besucher der chinesischen Tanzproduktion "Hommage", die als Deutschlandpremiere in der fabrik aufgeführt wurde.
Raus aus dem Kokon!
Sahar Damoni forscht in "Nawa" weiter zum Thema Abtreibung unter christlich-arabischen Frauen. "Nawa", das bei den Tanztagen in Potsdam Deutschlandpremiere feierte, ist eine surreale Zwischenweltperformance. Sie spiegelt Emotionen und Träume während der OP, im narkotisierten Zustand.
Totentanz über Europa
Die Tanztage wollen (auch) ein Reflexionsort für die Zerrissenheit in der Welt sein, sagte Sabine Chwalisz zur Eröffnung des 34. Festivals. Die zum ersten Mal in der Waschhausarena stattfand und Arkadi Zaides alptraumhaft verstörende Performance "Necropolis" als Auftakt präsentierte.
Spiel mit Perspektivwechseln
Wer in den Winterzirkus des t‑Werk geht, sollte immer auf Überraschungen gefasst sein. "My body is your body" der Kölner Company Overhead Project ist eine solche.
Beseelter Bilderstrom
Es ist nicht leicht, diese Choreografie des jungen arabischen Tänzers und Choreografen Adi Boutrous in Worte zu fassen. Denn ein Wort ist, genauso wie ein Bild, immer nur eine Momentaufnahme. Und in Boutrous "Reflections" reiht sich ohne Unterlass, anfangs sehr … Weiterlesen