"Solange es aus unserem Herzen kommt, können wir über alles und jeden schreiben." Elif Shafak
Perspektivwechsel
Auch beim 25. Jubiläumsfestival bildete der dritte Abend das Scharnier zum Finale, das heute und morgen mit zahlreichen Deutschlandpremieren und Höhepunkten aufwartet. Weiterlesen →
Fressen und Glotzen
"Herzlich Willkommen! Die Besuchszeit beginnt nun!" – so lud am 2. Unidram-Tag eine Puppe mit hoher piepsiger Stimme ins Kesselhaus ein. Drinnen im warmen hellen Raum wartete außerdem auf jede*n ein Becher Popcorn. Die Animateurin mit lila Tüllrock überschlug sich fast vor guter Laune und lud das Publikum zum Klatschen und Fotografieren ein. Weiterlesen →
Betörend bittersüß
Was für ein Auftakt! Die beiden Herren vom St. Petersburger Künstlerkollektiv "Akhe" nehmen in ihrer unglaublich magischen Inszenierung "Mr. Carmen" eine der verzwicktesten menschlichen Seelenzustände – die Leidenschaft – aufs Korn. Weiterlesen →
7 Sachen SPEZIAL
Einen Blick hinter die Kulissen von UNIDRAM versprach die Veranstaltungsreihe "7 Sachen" einen Tag vor der Eröffnung des Jubiläumsfestivals im KunstRaum. Dieser war sehr gut besucht. Was sicher daran liegt, dass es bei dieser Präsentation darum geht, sich und sein Schaffen möglichst kreativ und unterhaltsam in genau sieben Minuten vorzustellen. Weiterlesen →
25 Jahre UNIDRAM
Theater ist ein sehr flüchtiges Genre. Was von ihm – bestenfalls – bleibt, sind lange nachwirkende, emotionale Eindrücke oder Bilder, die sich in Hirn und Seele einbrennen. Oder eben auf der direkten materiellen Ebene Fotos, Filme, Programmhefte und Plakate, Theater-Kritiken, Berichte. Weiterlesen →
Gänsehautmomente
Nach Süden, nach Süden wollte ich fliegen/das war mein allerschönster Traum./ Hinter dem Hügel/wuchsen mir Flügel/um vor dem Winter abzuhaun/abzuhaun. Schon wegen dieser Textzeilen aus dem Song der Gruppe "Lift" von 1978 hat sich der Liederabend von Bettina Riebesel und Jörg Dathe gelohnt. Weiterlesen →
Effektvolles Spektakel
Der "Jedermann" von Hugo von Hoffmannsthal ist seit fast 100 Jahren ein Publikumsmagnet. So auch in Potsdam, als dieses "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" in der Nikolaikirche zur Premiere kam und diese restlos ausverkauft war. Weiterlesen →
Bewegend anders?!
Die Ausstellung mit dem ungewöhnlichen Namen "mockulig!" ist ein Schatz. Sie wurde im Rahmen des 2. Potsdamer Inklusionsfestivals "bewegend anders" im Kesselhaus des Waschhauses in der Schiffbauergasse eröffnet. Weiterlesen →
Kleinstadt-Psychogramm
Zugegeben, ein wenig reißerisch klingt der Titel von Manja Präkels Debütroman "Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß" schon. Doch die 1974 im brandenburgischen Zehdenick geborene Journalistin und Musikerin kehrt mit ihm in die Vor- und Nachwendezeit ihrer Geburtsstadt zurück und zeichnet pointiert das Psychogramm einer Kleinstadt, wie es so viele im Osten gab und gibt. Weiterlesen →
Gundermann
Am tiefsten berührten mich die zärtlichen, melancholischen und zornigen Lieder von Gundermann im gleichnamigen Film von Andreas Dresen, der jetzt in den Kinos startete. Und die kleinen und großen zwischenmenschlichen Gesten sowie die Liebesgeschichte. Aber die Stasi-Geschichte, die den ganzen Film wie ein roter Faden durchzog, an dem das Leben des singenden Baggerfahrers quasi aufgefädelt wurde, ließ mich im Kino hingegen ziemlich kalt. Weiterlesen →
