Archiv der Kategorie Tanz
Welcome to hell
In den beiden Inszenierungen des zweiten Festivaltages, der sich an jugendliches Publikum richtete, spielten Mauern eine wichtige Rolle. In "Payper Play" war es eine die Bühne umschließende aus mehreren hundert Pappkartons und in "This wall has no title" waren es … Weiterlesen
Alle Sinne stärken
Es ist nicht leicht, im Angesicht der derzeitig überall gleichzeitig aufbrechenden Krisen mit Kindern über (ihre) Zukunft zu sprechen. Die Schweizer Choreografin Lea Moro hat diesen Versuch mit "Ohren sehen" beim 3. Explore Dance-Festival unternommen, und er ist gelungen.
Choreografie der Details
"Rideau" (frz. Vorhang) ist die zweite abendfüllende Produktion, die die junge französische Performerin und Choreografin Anna Massoni erarbeitet hat. Und die sich wie ihr Vorgänger "Notte"(2019) damit auseinandersetzt, was Tanz(-theater) ausmacht.
Lineare Vielfalt
1963 kam sie das erste Mal mit Tanz in Berührung. Als ihre Mutter sie nach dem Tod des Vaters als Neunjährige zum Ballettunterricht schickte. Dieser habe sie gerettet, sagt Riki von Falken, die seitdem diese Lebenslinie gleichermaßen konsequent wie sensibel … Weiterlesen
Lieben statt Leiden
Was für ein Finale! Das französische DÍRTZtheatre setzte mit seinen drei Kurzstücken, die um Fragen der Identität, des Alterns und von Zugehörigkeit kreisten, dem diesjährigen RADAR-Figurentheaterfestival buchstäblich die Krone auf.
Kurz vor dem Fall(en)
Surreal begann und albtraumhaft endete der erste Abend des jungen Figurentheaterfestivals RADAR, das bis Samstag im T‑Werk stattfindet. Denn verschiedene Chimären – Mischwesen zwischen Tier und Mensch – bevölkerten die "Just before Falling"- Aufführung des Kölner El Cuco Projekts.
Zurück ins Leben
Momentan kommen einem die zurückliegenden 15 Monate im Angesicht der Sommersonne wie ein längst vergangener nächtlicher Albtraum vor. Mit einem solchen beginnt auch die Inszenierung "Der geheime Garten", die die Tanzakademie Marita Erxleben trotz Corona wie jedes Jahr zu Ferienbeginn … Weiterlesen
Weiter tanzen!
Als im Wendewinter 1989/90 junge Kreative ein verlassenes Fabrikgebäude in der Potsdamer Innenstadt besetzten, ahnten sie nicht, dass sie damit den Grundstein für eine inzwischen 30-jährige Erfolgsgeschichte legten. Damals entstanden im Schatten der politischen Wende erste Strukturen von freien Theatern … Weiterlesen
Wenn die Narren regieren …
Mit dem Zeitalter der Aufklärung und der beginnenden Industrialisierung ist der Harlekin nach und nach von den Theaterbühnen verschwunden. Die italienischen Performer Ginerva Panzetti und Enrico Ticconi haben ihn bei den Potsdamer Tanztagen jetzt wieder aus der Versenkung geholt.
Vertrauen in das Menschliche
Der Mittwochabend bei den Tanztagen war einer mit starken Kontrasten und provokanten Botschaften. Während in "Rewriting/The Solo Piece" die Performer Burrows & Fargion , die bis vor Kurzem 30 Jahre lang überaus erfolgreich zusammenarbeiteten, jetzt ihre neuen Solostücke hintereinander präsentierten, … Weiterlesen
