Archiv für T-Werk
Charmant und zauberhaft
Vor fast fünfzig Jahren entstand in Frankreich eine neue Form des Zirkus – Nouveau Cirque genannt – die seitdem mit ihrer Verschmelzung theatralischer und akrobatischer Elemente den Siegeszug um die Welt antritt. Jetzt war die französische Circus-Truppe "Le CollectiHiHiHif" aus … Weiterlesen
Am Nullpunkt
Im Zuschauerraum war es stockdunkel, und nur das Licht einer Taschenlampe wies dem Publikum den Weg zu seinen Plätzen. Doch ein Stromausfall war es nicht, der dies Dunkel verursachte, sondern sie ist die mental-emotionale Einstimmung auf das außergewöhnliche Tanzsolo "Raw … Weiterlesen
Betörend bittersüß
Was für ein Auftakt! Die beiden Herren vom St. Petersburger Künstlerkollektiv "Akhe" nehmen in ihrer unglaublich magischen Inszenierung "Mr. Carmen" eine der verzwicktesten menschlichen Seelenzustände – die Leidenschaft – aufs Korn.
Höher, schneller, weiter?
Mit Maschinengeräuschen, zersplitternden Melonen und Ball-Jonglage überraschten die Potsdamer Tanztage an ihrem letzten Abend. Nach fast vierzehn Tagen mit ungemein kontrastreichem Programm, das mit dem hochenergetischem Prolog "Le Grand Continental" im Lustgarten begann, feierten sie ihr tropisch heißes Finale zwischen … Weiterlesen
Geordnet chaotisch
Der gewitterschwangere fünfte Abend der Potsdamer Tanztage gehörte ganz der Performancekunst und wurde ausschließlich von belgischen Künstlern bestritten. In der fabrik traten Miet Warlop aus Brüssel und im T‑Werk der junge Multikünstler Louis Vanhaverbeke aus Gent auf. Und in beiden … Weiterlesen
Komödie geht immer
Es herrschte zu Beginn fast so etwas wie Volksfeststimmung. Und nicht nur dies erinnert daran, dass sich das "Neue Globe Theater" selbst in der Tradition der fahrenden Schauspieltruppen – wie zu Shakespeares oder Molières Zeiten – sieht.
Die letzte Reise
"Was? Noch ´ne Schicht?" echauffiert sich Altenpflegerin Edith lautstark gleich zu Beginn der Premiere von "Der Morgen kann warten". Die Berliner Figuren- und Objekttheatergruppe "Handgemenge", die schon oft im T‑Werk gastierte, hat sich diesmal einer Thematik zugewandt, die auf den … Weiterlesen
Mutter Tod
Fünf Gruppen mit wunderbar unterschiedlichen künstlerischen Handschriften verkürzen im Rahmen der Reihe "25 Jahre Unidram" das Warten auf das Jubiläumsfestival, das Ende Oktober im T‑Werk stattfindet. Jetzt war als vorletzte die Berliner Numen Company ebendort zu Gast und zeigte ihre … Weiterlesen
Ungeheuer zärtlich
Der Winter dauert lange in diesem Jahr. Doch jeder weitere Schneeschauer bringt auch den Frühling ein Stück näher. Dieses Nicht-mehr und das Noch-nicht ist auch das/ein Thema der grandiosen Tanzproduktion "Mephisto Waltz" der russischen Gruppe Derevo, die im T‑Werk im … Weiterlesen
Reise zu den eigenen Wurzeln
Es ist gar nicht so leicht, die Flut der Bilder, Gedanken und Assoziationen zu bündeln, wenn man "Kyo Shu" – Briefe nach Hause mit Noriko Seki vom Theater Nadi gesehen hat. Dieses Bewegungstheater mit Masken und Musik feierte im September … Weiterlesen